Film Lab · Handbuch
Schritt für Schritt: vom leeren Projekt zum exportierten Film — im Browser, mit Lotte, über KI-Agenten und aus Resolve, Blender, After Effects, Final Cut oder Avid heraus. Jeder Knopf heißt hier so, wie er in der App heißt, und vor jedem Schritt, der Geld kostet, steht, was.
Drei Dinge, die jeder Schritt danach voraussetzt: ein Konto, ein Guthaben — und die Gewohnheit, die Kostenzeile zu lesen, bevor du klickst.
Unter jedem Knopf, der Geld kostet, steht vor dem Klick eine Zeile wie
− 21 Credits (≈ 0,53–0,84 €) · danach 479 übrig
Die erste Zahl ist der Preis in Credits, die Klammer der Euro-Bereich (was ein Credit kostet, hängt vom Kaufweg ab — 2,5 bis 4,0 Cent), die letzte Zahl dein Rest danach. Steht dort bis zu N Credits, ist der Preis eine Obergrenze (etwa bei Video, wo die gelieferte Länge zählt).
Die Kostenzeile ist die verbindliche Zahl. Knöpfe, unter denen sie steht, tragen selbst keinen Preis mehr — eine Zahl reicht.
Erstattung, wenn nichts entsteht. Bricht ein bezahlter Lauf beim Anbieter ab — Inhaltsfilter, Zeitlimit, Ausfall —, gehen die Credits zurück. Was du siehst, ist dann eine Fehlermeldung mit Grund, nicht ein leiseres Ergebnis.
Wer bei fal, Hedra, Replicate oder OpenRouter ein eigenes Konto hat, kann darüber generieren. Das braucht den Tarif Pro BYOK oder Studio.
Kein stiller Rückfall. Ist dein Schlüssel ungültig, das Anbieterkonto leer oder gedrosselt, bekommst du einen Fehler — nicht einen Lauf auf unsere Rechnung. Geprüft wird der Schlüssel erst beim ersten Lauf, nicht beim Speichern.
Wo er nicht greift: Synchronisation (Dub/Lipsync) läuft immer über Credits, weil ihr Preis aus mehreren Anbietern gemischt ist; Modelle, die nur über kie.ai erreichbar sind, ebenfalls.
Studio enthält drei Sitze, dich eingeschlossen. Eingeladene arbeiten mit ihrem eigenen Konto in deinen Projekten — ein Zugang pro Person, keine geteilten Passwörter.
Sind alle drei Sitze belegt, steht dort Alle Sitze belegt. Zusatzsitze (29 € im Monat, ohne Credits) zeigt das Fenster an, buchbar sind sie noch nicht — es steht so dabei. Was ein Mitglied auslöst, geht vom Studio-Guthaben ab und trägt seinen Namen; Erstattungen gehen dorthin zurück, wo abgebucht wurde.
Idee oder Drehbuch hinein → Figuren und Orte anlegen → je Szene Prompt, Bild, Clip → im Sequencer anordnen → in Murnau feinschneiden → exportieren, mit Herkunftsnachweis.
Dafür gibt es zwei Modi, umschaltbar oben in der Leiste:
Idee rein, Animatic raus. Du gibst eine Geschichte in ein paar Sätzen oder ein ganzes Drehbuch, die Pipeline läuft durch bis zu einem groben Animatic. Voreinstellung beim ersten Öffnen. Gut, um in zwanzig Minuten zu sehen, ob ein Stoff trägt.
Schritt für Schritt. Die zehn Schritte der linken Leiste einzeln, jeder mit seinen Werkzeugen. Das ist der Weg für alles, was pitchfähig werden soll — und der Weg, den dieses Handbuch beschreibt.
Zehn nummerierte Schritte, darunter ein Block Werkzeuge, die quer über alle Schritte arbeiten:
| Schritt | Was dort passiert | Kostet Credits? |
|---|---|---|
| 1 Idee | Idee oder Logline → Drehbuch-Entwurf; Express-Einstieg; Drehbuch-Import | nein (Entwurf ja, gering) |
| 2 Drehbuch | Szenen und Dialoge, Analyse, Auto-Storyboard | Auto-Storyboard ja |
| 3 Location | Orte aus dem Drehbuch, Boards, Moodboards, 360° | Boards und Moodboards ja |
| 4 Cast | Figuren, Character-Sheets, Abdruck (trainierte Identität) | Sheets und Abdruck ja |
| 5 Prompt | Prompt Studio: aus Szene, Cast und Location wird die Bildanweisung | Prompt nein, Vorschau minimal |
| 6 Bild | Bild + VFX: Varianten erzeugen, auswählen, Look anwenden | ja |
| 7 Keyframe | Mosaik und Kacheln, Veredeln, einen Keyframe animieren | ja |
| 8 Video | Video + Sound: Clips aus Bildern, Referenz-Bewegung, Ton | ja |
| 9 Sequencer | Sequenz bauen, Ton binden, auf den Beat rasten, Vorspann, Render | Render nein, Vorspann ja |
| 10 Export | Profil wählen, freigeben, exportieren, veröffentlichen | nein |
| Werkzeuge | ||
| Story-Achse | Szenenfolge als Achse: skizzieren, Location ändern, Szene bebildern | Skizze ja |
| Ebenen | Layered Shot Builder — Freistellen, Komparsen, Zusammensetzen, Parallax | Karten und Clips ja, Render nein |
| Pose-Director | Haltung und Blocking der Figur vor dem Prompt | nein |
| Crew | Preset wählen (Film oder Trend), Gewerke einzeln überschreiben | nein |
| Capture | Eigenes Material und Foto-zu-3D | 3D ja |
| Dub/Lipsync | Fremdsprachige Spur, Stimme klonen, Synchron | ja |
| Murnau | Übergabe an den Schnittplatz | nein |
Wer die Vorführung kennt: dort heißen die zehn Stufen Idee · Drehbuch · Location · Crew · Cast · Prompt · Bild+VFX · Video+Ton · Sequencer · Export. Die Leiste sortiert das anders — Crew ist ein Werkzeug, Keyframe ein eigener Schritt. Gemeint ist derselbe Weg.
Jeder Schritt nach demselben Muster: was du brauchst, was du tust, was du danach hast, was es kostet. Die Beschriftungen stehen so hier, wie sie in der App stehen.
Eine Geschichte in ein paar Sätzen — oder ein Drehbuch als Datei oder Text. Credits für die Bilder.
Ein Projekt mit Drehbuch, Szenen, je Szene ein Bild, und ein grobes Animatic im Sequencer.
Eine Idee, eine Logline — oder gar nichts außer einem Stil, der dich interessiert.
Einen Drehbuch-Entwurf mit Szenen, der in Schritt 2 liegt.
Ein Drehbuch im Projekt — aus Schritt 1, aus dem Import oder aus Script Studio.
Szenen mit Figuren und Orten als Anker für alle weiteren Schritte; auf Wunsch ein fertiges Storyboard.
Die Orte aus dem Drehbuch (Schritt 2) — oder eigene Fotos eines echten Motivs.
Je Ort ein Board mit Bildern, Look und Tageszeiten, das in Prompt, Bild und Video als Anker dient.
Die Figuren aus dem Drehbuch. Für einen Abdruck: Fotos, und bei realen Personen eine Einwilligungs-Kennung.
Je Figur ein Character-Sheet (mehrere Ansichten derselben Person) — die Referenz, an der jede Einstellung Maß nimmt.
Abdruck aus Fotos einer realen Person nur mit Einwilligungs-Kennung. Das Feld Einwilligungs-Kennung (LK-…) ist ein Tor, kein Häkchen: ohne Kennung aus dem Likeness-Register wird nichts hochgeladen (Ohne Einwilligungs-Kennung (LK-…) wird nichts hochgeladen.). Wird die Einwilligung zurückgenommen, ist der Weg sofort zu.
Der Abdruck kostet sofort — „der Lauf zahlt sich auch dann, wenn niemand nachsieht", steht am Knopf. Erst Sheet, dann Probebild, dann Abdruck.
Eine Szene, dazu Cast und Location aus den Schritten 3 und 4.
Eine Bildanweisung, die Licht, Optik, Kamera und die Referenzen deiner Figuren und Orte trägt — für Schritt 6.
Blocking statt Beschreibung. Wo eine Figur im Kader steht, beschreibt man nicht, man stellt es hin: Blocking Board öffnen (in Schritt 8 und im Werkzeug Pose-Director) legt Cast und Requisiten als Rahmen in den Kader; die Beschreibung mit Koordinaten fällt als Nebenprodukt ab. Gemessen hält das die Anordnung deutlich besser als jeder Satz — und bei Kamerafahrten braucht die volle Fahrt sechs Generierungen statt 360 (Befunde).
Einen Prompt aus Schritt 5 — oder die Shots aus „Auflösen in Shots".
Ausgewählte Standbilder je Einstellung, auf Wunsch mit Look, als Startbilder für Keyframe und Video.
Ausgewählte Bilder aus Schritt 6 — oder ein eigenes Bild per URL.
Veredelte Keyframes, und auf Wunsch schon den ersten Clip daraus.
Ein ausgewähltes Startbild je Einstellung. Für Referenz-Bewegung: einen Clip als Vorlage.
Clips je Einstellung, und die Tonspuren dazu — Musik, Geräusche, Atmo, Dialog.
Das Modell ist die teuerste Entscheidung in der ganzen Pipeline. Zwischen zwei Modellen liegt beim selben Zehn-Sekünder Faktor sechs im Preis, und das Ruhigste ist nicht das Teuerste. Deshalb steht hier mehr Text als anderswo.
Seedance 2.5 nimmt keine Gesichter — weder als Startbild noch als Referenzbild noch im Referenzclip, auch nicht bei erfundenen Figuren. Die Prüfung macht der Anbieter, nicht wir: der Lauf wird gebucht, abgelehnt und erstattet. Für Einstellungen mit Figur: Standbild in Schritt 6 bauen und mit einem Bild-zu-Video-Modell animieren, das Gesichter annimmt (Seedance 2.0, FLUX 3 Video, Kling). Für Räume, Requisiten, Atmosphäre ist Seedance 2.5 das Ruhigste, das wir gemessen haben.
Veo 3.1 fast liefert acht Sekunden, wenn zehn bestellt sind — zweimal gemessen, abgerechnet wird die volle Länge.
Originalton bleibt nur, wenn du es sagst. Modelle, die Ton
mitgenerieren, ersetzen die Sprecherstimme durch eine synthetische — auch wenn
der Prompt das verbietet. Bei Referenz-Bewegung mit Clip und ohne
„Ton erzeugen" legt FilmLab den Ton der Vorlage automatisch zurück
(ton: quelle); gemessen 0,044 s Drift. Für eine Nahaufnahme beim
Sprechen reicht das, für Lippen in Großaufnahme nicht immer — hinhören.
Rechts im Schritt das Panel Sound-Generierung mit vier Reitern:
| Reiter | Beispiel-Anweisung (Platzhalter im Feld) | Werkzeug | Credits |
|---|---|---|---|
| Musik | „Filmische Klaviermusik, melancholisch, langsam, A-Moll…" | Stable Audio 2.5, bis 190 s | 28 je Lauf |
| SFX | „Regen auf Fensterscheibe, leise Schritte auf Holzboden…" | ElevenLabs SFX v2, 0,5–22 s | 1 je 3 s |
| Ambience | „Stilles Berliner Altbau-Treppenhaus, Uhr tickt…" | Stable Audio 2.5 | 28 je Lauf |
| Dialog | „Weibliche Stimme, 30 Jahre, sanft: 'Ich warte hier.'" | ElevenLabs TTS Multilingual v2 | 2 je 1000 Zeichen |
Mehrere Tracks erzeugt? Den gewünschten mit Select festnageln, sonst gewinnt im Sequencer der neueste. Wer die Musik später auf den Beat schneiden will, schreibt das Tempo in die Anweisung („120 bpm, durchgehender Viervierteltakt") — das ist der wirksamste Hebel der ganzen Strecke und kostet nichts.
Video: nach Länge, Modell, Auflösung — Obergrenze in der Kostenzeile · Ton: siehe TabelleAusgewählte Clips aus Schritt 8, dazu die Tonspuren.
Eine Sequenz mit Reihenfolge, Dauern, Ton und Vorspann — als Animatic gerendert oder als Übergabe an Murnau.
Eine gerenderte Sequenz. Für einen Export mit erzeugten Personen oder Stimmen: einen Menschen, der freigibt.
Eine Filmdatei im Zielprofil, daneben der Herkunftsnachweis — und auf Wunsch die Veröffentlichung auf FrameZero.
| Profil | Farbraum | Codec | Auflösung | Lautheit |
|---|---|---|---|---|
| Web / FrameZero | sRGB · SDR | H.264 / MP4 | 1080p | −14 LUFS |
| Social (Instagram/TikTok) | sRGB · SDR | H.264 / MP4 | 1080×1920 | −12 LUFS |
| YouTube | Rec.709 · SDR | H.264 / MP4 | 2160p | −14 LUFS |
| Streaming HDR (Netflix/Apple TV+) | Rec.2020 · HDR10 | H.265 / MP4 | 2160p | −14 LUFS |
| Kino-Projektion | DCI-P3 · HDR | ProRes / MOV | 4K DCI | −24 LUFS |
| Archiv / Master | Rec.2020 · HDR | ProRes 4444 / MOV | 4K | −24 LUFS |
| Alpha-Master (ProRes 4444, freigestellt) | Ergebnis aus „Ebenen" mit Transparenz, 1080p — für das Compositing anderswo | |||
| Alpha-Sequenz (PNG je Bild, als ZIP) | dasselbe als Einzelbilder | |||
Zehn Dezibel liegen zwischen Social und Kino. Wer einen Kinomix (−24 LUFS) bei Instagram hochlädt, wird leise gedreht und klingt dünn; wer umgekehrt liefert, fällt bei der Abnahme durch. Dieselbe Sequenz, zwei Dateien — deshalb je Ziel ein Export.
Ein Sender, ein Festival, eine Förderung fragt irgendwann: was in diesem Film ist KI, und wer hat es freigegeben? Zu jedem Export entsteht ein Nachweis als PDF (zum Lesen) und JSON (für Maschinen), mit Link auf eine Prüfseite. Er liegt neben der Filmdatei, nicht in ihr.
Was der Nachweis nicht belegt: die Timecodes gelten für den Export aus FilmLab, nicht für die gesendete Fassung — dazwischen liegen Conform, Grading, Transcode. Er ist kein C2PA-Zertifikat mit Kette zu einer Prüfstelle, sondern ein eigener, offengelegter Nachweis. Wo das System beim Erzeugen nichts festgehalten hat, steht „nicht festgehalten", keine Vermutung. Aufbewahrt wird er in reduzierter Fassung zehn Jahre über das Vertragsende hinaus.
Die Crew sind zehn Gewerke — Regie, Kamera, Licht, Szenenbild, Kostüm, Maske, Grip, Schnitt, Colorist, Sound — mit je vier bis fünf Parametern. Sie sprechen in jedem Chat und jedem Prompt mit. Ein Preset setzt alle auf einmal.
Eine Straße mit zwanzig Leuten ist das, was ein Videomodell am zuverlässigsten verdirbt. Deshalb entstehen Komparsen hier nicht im Modell, sondern als eigene Ebene über der Plate — Figuren als Karten, auf dem Boden verteilt, gerendert.
Synchron läuft immer über Credits, auch mit eigenem Schlüssel — der Preis ist aus mehreren Anbietern gemischt. Und Synchronfassungen über den Kurzweg bekommen noch keinen Herkunftsnachweis.
Lotte liest dein Projekt und sagt, was als Nächstes kommt, was es kostet und welcher Look passt. Sie schlägt vor — ausgeführt wird nur, was du anklickst. Das Gespräch kostet dich nichts.
Lotte trennt zwei Sorten, und du siehst den Unterschied am Knopf:
Braucht eine Frage ein Gewerk, holt Lotte es beim Namen dazu — eine der zehn Crew-Rollen, höchstens zwei je Antwort. Was es nicht gibt, sagt sie ehrlich („das gibt es nicht") — geprüft mit „Video in 4K hochrechnen?".
Rechts neben dem Schnittbereich stehen drei Flächen — Schnitt, VFX, Ton —, jede mit Eingabezeile, Reglern und Werkzeug-Reitern. In jeder steht Lotte, mit einem Gewerk dahinter: Schnitt (Tarek Mansouri, Filmeditor), VFX (Anders Marder, Bildgestaltung), Ton (Rafael Duarte, Komponist und Sound Designer). Bedienung in Kapitel 5.
Sie kann es zurücknehmen — der Widerruf landet als Korrektur neben der Quelle,
nicht als Löschung, und trägt deinen Namen; was du korrigierst, sieht niemand
sonst. In der App gibt es dafür noch keinen Knopf; der Weg ist das
MCP-Werkzeug lab_widerruf (Kapitel 6).
Der Schnittplatz des Hauses, im Browser: Timeline, zwei Monitore, Farbe, VFX, Ton, Deliver. Die Clips aus dem Composer landen direkt darin, ohne Umweg über einen Download-Ordner.
Wer ein Composer-Projekt öffnet, muss sein Eigentümer oder Studio-Mitglied sein — bis zum 28.09. konnte jedes Konto jedes übergebene Projekt öffnen; das ist zu.
| Taste | Wirkung |
|---|---|
| Leertaste | Abspielen / Pause |
| J K L | im Source Monitor: langsamer / Pause / schneller · auf der Timeline: ein Bild |
| ← → | ein Bild zurück / vor |
| I O | Anfang / Ende setzen |
| Entf / ⌫ | Clip löschen |
| R | Ripple an/aus |
| + − · Umschalt+Z | Zoom · ganze Spur zeigen |
| Umschalt+I | Edit Index (die Schnittliste als Tabelle) |
| Strg/⌘+Z · Strg/⌘+Umschalt+Z | Rückgängig · Wiederholen |
| Esc | Abbrechen, Overlay schließen |
Der Edit Index (Knopf INDEX oder Umschalt+I) zeigt die Schnittliste: Track, Src In, Src Out, TL In, Dur, Source, Shot — in Timecode, nur Bildspuren.
Gespeichert wird von selbst, anderthalb Sekunden nach jeder Änderung. Die Zeile im Kopf sagt es: nicht gespeichert → speichert… → gespeichert · 14:03:12. Jedes Speichern schreibt den Schnitt dorthin, wo auch ein Agent über MCP liest — Mensch und Agent sehen denselben Stand.
Wenn die Speicherzeile eine Frage stellt. Liegen im Projekt mehrere Sequenzen und ist unklar, welche gemeint ist, schreibt Murnau nicht zurück, sondern fragt: … — Schnitt NICHT übernommen: welche Sequenz? ▸. Überschreibt ein Speichern Arbeit eines Agenten, sagt die Zeile, was weg ist (3 Clip(s) des Agenten überschrieben …, Checkpoint angelegt) — der Stand davor liegt in der Historie.
Ein Cue ist eine einzelne Aussage aus dem Prompt („harter Schnitt bei 00:01.50, Kamera auf den Helden, medium"), gebunden an ein Fenster im Schnitt. Die Spur beantwortet die Frage: ist das, was im Prompt steht, im Bild passiert?
da (steht so im Bild), fehlt (kommt nicht vor),
anders (etwas passiert, aber nicht das), offen (noch
niemand hat hingesehen).fehlt heilt man mit Nachdruck, anders nie.
Beim ersten wurde die Anweisung überhört — deutlicher, früher, wiederholt.
Beim zweiten wurde sie verstanden und uminterpretiert — da hilft nur
Umschreiben. Wer beides in einen Topf wirft, probiert die falsche Abhilfe, bis
er das Modell für unbrauchbar hält.
| Fläche · Regler | Bereich · Vorgabe | hoch heißt | niedrig heißt |
|---|---|---|---|
| Schnitt · Pace | 0–200 · 100 | straffen, Totzeit raus, früher schneiden | Luft lassen, Pausen stehen lassen |
| Schnitt · Tension | 0–100 · 50 | auf die Bewegung schneiden, gegen Ende kürzen | ausatmen, auslaufen lassen |
| Schnitt · Rhythm | 0–100 · 50 | gleichmäßige Längen, auf den Takt | bewusst ungleich, lang gegen kurz |
| Schnitt · Flow | 0–100 · 75 | weiche Übergänge, J- und L-Schnitte | harte Schnitte, Brüche stehen lassen |
| VFX · Intensity | 0–100 · 100 | voll ausspielen | angedeutet |
| VFX · Blend | 0–100 · 100 | nahtlos — Korn, Farbe, Licht angeglichen | sichtbar aufgesetzt |
| VFX · Detail | 0–100 · 50 | Haare und Kanten sauber — langsamer, teurer | grob |
| VFX · Edge | 0–100 · 75 | harte, präzise Kante | weich — richtig bei Bewegungsunschärfe und Haar |
| Ton · Loudness | −24…0 · −14 | lauter Richtung 0 — Social | leiser — Kino und Archiv (LUFS, eine Norm, kein Geschmack) |
| Ton · Dynamics | 0–100 · 50 | leise und laut auseinander | komprimieren, gleichmäßig laut |
| Ton · Clarity | 0–100 · 60 | Sprache nach vorn, Störgeräusch zurück | den Raum ungeschönt lassen |
| Ton · Depth | 0–100 · 40 | Hall und Tiefe zulassen | trocken und nah |
Die Werkzeug-Reiter unter den Reglern (Transitions, Smart Cut, Tracker, Roto, EQ, Compressor, Reverb, Denoise, Ducking …) sind zum Teil noch ausgegraut — was grau ist, gibt es noch nicht. In Murnau steht an Lottes Knöpfen kein Preis; was sie ausführt, läuft auf unseren Maschinen.
Die 70 Looks aus dem Composer (20 eigene, 50 nach Filmbildern) sind
nicht diese 18 Karten — sie liegen im Grade-Begleiter des Composers
(Schritt 6) und im MCP-Werkzeug lab_grade.
Wer einen Referenz-Look auf einen Clip will, wendet ihn im Composer auf den
Clip an (Knopf Look in Schritt 8) und holt ihn dann nach
Murnau.
| Profil | wofür |
|---|---|
| Web (H.264 · 1080p) | MP4 für Vimeo/YouTube |
| Social 9:16 (1080×1920) | Reels/TikTok/Stories |
| Social 16:9 (1920×1080) | IG Feed/FB |
| HDR Streaming (HEVC 2160p) | Netflix/Apple |
| Cinema (ProRes 422 HQ) | Master für Farbe/Sound |
| Master (ProRes 4444) | Archiv/Delivery |
Das Lautheitsmeter ◉ LOUDNESS (Broadcast −23 / Web −16 LUFS) zeigt die Mischung; die Zielwerte der Profile stehen in Schritt 10. Für Alpha-Exporte, HDR-Metadaten und die Kino- und Archiv-Profile mit Lautheitsnorm ist der Export im Composer der vollständigere Weg.
Was Murnau nicht hat, obwohl es gebaut ist: einen Knopf für OpenTimelineIO. Eine Sequenz lässt sich als OTIO ausgeben und wieder hereinholen (der Rückweg legt immer eine neue Sequenz an) — heute nur über die Schnittstelle, nicht über die Oberfläche. Der Austausch in der Oberfläche ist .ffreel laden / .ffreel exportieren, das eigene Format.
Dieselbe Pipeline, bedient von einem KI-Agenten — Claude am Schreibtisch, Claude Code im Terminal. 83 Werkzeuge, jedes bezahlte mit dem Preis vor dem Lauf. Lesen ist frei; Generieren kostet dieselben Credits wie in der App.
Adresse: https://mcp-lab.thefilmradar.com/mcp. Kein API-Key, kein
Token-Kopieren: die Verbindung läuft über OAuth mit deinem FilmRadar-Konto. Der
Agent sieht nie dein Passwort; in den Connector-Einstellungen kannst du den
Zugriff jederzeit widerrufen.
https://mcp-lab.thefilmradar.com/mcp.claude mcp add --transport http filmlab https://mcp-lab.thefilmradar.com/mcp
Danach in der Session /mcp → filmlab →
Authenticate.
Noch kein Konto? Auf lab.thefilmradar.com anlegen, dann verbinden. Credits fürs Generieren holst du dir im Composer (Preise).
get_cost: true. Derselbe Aufruf
mit diesem Schalter legt keinen Auftrag an und belastet nichts — er
antwortet mit dem Preis in Credits und Euro und deinem Stand danach
(balance_now).Über die Brücken-Fassade ist der zweite Schritt zusätzlich
an eine Freigabe-Kennung gebunden: die Preisantwort trägt ein
Feld freigabe, das genau für diesen Aufruf mit genau diesen Angaben
gilt, einmal und fünfzehn Minuten lang. Ein Agent, der die Angaben ändert,
braucht eine neue.
Was ein Agent nicht darf: einen Export mit erzeugten Personen oder Stimmen freigeben — das kann nur ein angemeldeter Mensch in der Oberfläche. Und er kann nichts hochladen: das MCP hat kein Upload-Werkzeug; eigene Referenzfotos gehen über den Composer hinein.
Die vollständige Liste liefert jeder Client mit tools/list; sie ist
Daten, keine Konstante, und wächst. Die Gruppen, damit man weiß, wo man sucht
(bezahlt = credits):
| Gruppe | Werkzeuge (Auswahl) |
|---|---|
| Projekte & Pipeline | lab_list_projects · lab_get_project · lab_create_project (optional mit Film-Preset) · lab_get_context · lab_run_module credits (Script, Analyse, Storyboard, Auflösung …) · lab_auto_storyboard credits · lab_playbook · lab_wissen |
| Figuren & Orte | lab_create_character · lab_generate_character_reference credits · lab_get_character_sheet · lab_cast_autopopulate · lab_cast_gaps · lab_create_location · lab_generate_location_variants credits · lab_restyle_location credits · lab_location_panorama credits · lab_location_recon · lab_analyze_location_image |
| Generieren | lab_generate credits (Bild) · lab_animate credits (Bild → Clip) · lab_animate_batch + lab_batch_status · lab_reference_motion credits (Clip oder Referenzen als Vorlage) · lab_transform · lab_upscale · lab_list_models (Katalog mit Preisen und Eingabe-Rollen) |
| Look, Tiefe, Ebenen | lab_grade (70 Looks, deterministisch, gratis) · lab_grade_suggest · lab_grade_from_resolve · lab_depth_map · lab_layers · lab_vfx + lab_vfx_status |
| Ton | lab_generate_music · lab_sfx · lab_voice_tts · lab_voice_clone · lab_list_voices · lab_dub · lab_dub_tts · lab_ton_durchlauf (Geräusche je Einstellung für eine Sequenz) — alle credits |
| Sequenz & Schnitt | lab_create_sequence · lab_add_clip · lab_timeline_apply · lab_bind_audio · lab_beatgrid · lab_apply_rhythm · lab_suggest_durations · lab_shots / lab_shots_ableiten / lab_shots_setzen · lab_continuity_check credits |
| Prüfen & Review | lab_review_queue (als Galerie-Widget) · lab_review_asset (accepted / rejected / selected) · lab_job_status · lab_get_job · lab_jobs_inflight · lab_contact_sheet credits · lab_diagnose |
| Export | lab_export_profiles · lab_start_export · lab_get_export · lab_list_exports |
| Lotte | lab_propose (ein Vorschlag mit Preis, wie in der App) · lab_run_proposal · lab_widerruf (eine falsche Auskunft korrigieren) |
Tool-Antworten mit Bildern rendern in Claude als Widget: Galerie, Videos inline, Detail-Ansicht mit vollem Prompt und Parametern; die Review-Knöpfe auf jeder Karte schreiben dein Urteil zurück ins Labor.
lab_create_project mit Titel und Preset →
lab_run_module script, dann analyse.lab_generate mit get_cost: true → Preis zeigen → ohne
Schalter erneut, mit character_refs und location_id,
damit Figur und Ort als Referenz mitgehen.lab_animate mit source_image_id des akzeptierten
Bildes; Modell aus lab_list_models (Eingabe-Rollen beachten:
Seedance 2.5 nimmt keine Gesichter).lab_job_status im Takt, bis fertig; lab_review_asset
setzt selected.lab_generate_music — Tempo in den Prompt schreiben („118 bpm,
durchgehender Viervierteltakt"), lab_list_audio bis fertig.lab_bind_audio bindet den Track an die Musikspur der Sequenz.lab_beatgrid misst; auf confidence und
verlaesslich achten — unter der Schwelle ist es ein Vorschlag.lab_suggest_durations zeigt, was das Rasten täte;
lab_apply_rhythm schreibt. Rastet nur bei Presets mit rastendem
Rhythmus. Vollständig in
Befunde und im Rezept
Schnitt auf den Beat.lab_reference_motion ohne reference_video_url, mit
tool: seedance_2_5 und referenzen: [{art: ort, url}],
dazu resolution, aspect_ratio. 480p zum Sichten
(30,6 Credits/s), 720p für die Abgabe (65,6 Credits/s).reference_video_url = die Totale,
use_depth: false (Tiefe fixiert die Geometrie); ton
bleibt quelle, der Ton der Vorlage liegt darunter. Nur ohne
Personen im Master.lab_generate,
dann lab_animate mit einem Modell, das Gesichter annimmt.lab_ton_durchlauf, erst mit
get_cost, dann mit hinweis (Ort in einer Zeile).Der Referenz-Weg weicht nie auf ein anderes Modell aus. Lehnt der Anbieter ab (Gesicht im Bild, Inhaltsfilter), endet der Lauf in der Erstattung — nicht in einem stillen Wechsel auf ein Modell, das du nicht gewählt hast.
Resolve, After Effects und Blender bekommen ihre FilmLab-Anbindung aus einem Installer. Er legt die Dateien an die richtige Stelle und erzeugt deinen persönlichen Bridge-Key — kein Terminal, kein Git, kein Python.
Der Key liegt danach in ~/.filmlab/resolve.env (Windows:
%USERPROFILE%\.filmlab\), nur für dich lesbar. Resolve aus dem Mac
App Store wird erkannt und mitversorgt — die sandboxed Fassung hat eigene Pfade,
der Installer schreibt in beide.
Blender ist mit dem Installer noch nicht fertig. Das Add-on liegt danach im Extensions-Ordner, muss aber in Blender eingeschaltet werden: Edit → Preferences → Add-ons, nach „FilmLab" suchen, Haken setzen. Und: fehlt ein Blender ab 4.2, legt der Installer für Blender nichts an — die Meldung dazu wird von Installation abgeschlossen überdeckt. Wer den Reiter in Blender nicht findet, prüft zuerst diese beiden Dinge.
Zu viele Bridge-Keys? Zu viele aktive Bridge-Keys auf dem Konto — erst einen widerrufen. heißt: im Konto einen alten Key widerrufen, dann erneut.
Aktualisieren: derselbe Installer, oder in der Resolve-Brücke der Knopf ⬆ Update auf vX.Y.Z installieren, sobald er erscheint. Deinstallieren: Deinstallieren wählen, optional Auch Konfiguration löschen.
Vier Anschlüsse, ein Prinzip: das Bild, an dem du gerade arbeitest, geht durch die Pipeline, das Ergebnis kommt dorthin zurück, wo du bist. Wo der Preis vor dem Klick steht und wo nicht, steht bei jedem dabei.
Resolve Studio (die freie Fassung legt die Scripting-API nicht offen), ein offenes Projekt mit Timeline, den Installer von oben.
Generierte Takes im Media Pool oder direkt in der Timeline, mit Rezept und Vorher/Nachher; auf Wunsch Magic-Mask-Matten als Komparsenmaske in FilmLab.
~/.filmlab/bruecke-start.log lesen — und
bei App-Store-Resolve im Container darunter,
~/Library/Containers/com.blackmagic-design.DaVinciResolveAppStore/Data/.filmlab/.resolve_magicmask_tracken, dann resolve_magicmask_lesen
im Takt bis fertig, resolve_magicmask_exportieren,
resolve_magicmask_nach_filmlab. Ab dann nimmt der Komparsen-Render
in FilmLab die Matte als Personenmaske dieses Videos.Drei Grenzen aus dem ersten Tag: Tracking läuft nur bei offener Fusion-Seite mit dem Werkzeug im Viewer; der Dialog Render completed! hält Resolve an, bis ihn jemand wegklickt; ein Aufruf hat zwanzig Sekunden. Und ein Logo entfernen (Delogo) dauert Minuten — nicht neu starten, ein zweiter Lauf wird erneut berechnet.
Die Brücke hält einen lokalen Server; der MCP-Server
filmlab_bruecke_mcp.py (liegt nach dem Installer unter
~/.filmlab/bridge/) redet mit ihr und mit FilmLab:
claude mcp add filmlab-bruecke -- python3 ~/.filmlab/bridge/filmlab_bruecke_mcp.py
Erster Aufruf jeder Sitzung: bruecke_status — nennt Port, Host
(Resolve oder Blender), Fassung, Antwortzeit. Dann
resolve_projekt_lesen. Zwölf Lesewerkzeuge (Timeline, Clips mit
Index, Marker, Media Pool, Node-Graph, Render-Stand …) und drei schreibende
(Magic Mask tracken, Matte exportieren, resolve_ergebnis_an_timeline) —
jedes schreibende zieht vorher einen Checkpoint. Einzelne Clips adressiert man
über den index aus resolve_timeline_clips, nie über den
Namen. Eine Hintertür für beliebigen Code in Resolve gibt es nicht und wird es
nicht geben.
Blender ab 4.2, das Add-on aus dem Installer (Haken selbst setzen), einmal in Blender eingeschaltet.
Eine Blender-Kamera ist ein FilmLab-Shot: Bilder und Clips entstehen aus der Kameraansicht heraus und legen sich hinter die Kamera.
Die Kadrage-App auf dem iPhone, das Blender-Add-on mit Bridge-Key und eine Kamera in der Szene.
Eine Kamerabewegung aus der Hand: live in Blender, als Keyframes aufgenommen. Das iPhone sendet nur Lage und Drehung, keine Bilder.
# und erreicht keinen
Server.Was über das Netz geht: Posen laufen über einen kleinen
Cloudflare-Relay (handy.thefilmradar.com), den das Add-on abfragt.
Die Blender-Brücke bleibt auf 127.0.0.1. Der Relay speichert keine
Nutzerdaten und protokolliert keine Posen. Die Aufnahme in Blender läuft als
quelle: "blender-kamera" in den bestehenden Weg; ein bezahlter Lauf
bleibt eine eigene Freigabe mit Preis vorher.
Zwei Brücken gleichzeitig sind der Normalfall — Resolve und
Blender melden sich getrennt (bruecke.json,
bruecke-blender.json). Ein Agent über die Fassade nimmt Resolve
zuerst; ist die Werkzeugliste leer, hängt er an Blender. Wer Blender meint,
setzt FILMLAB_BRUECKE_PORT auf die Blender-Brücke oder schließt
Resolve.
Die MCP-Seite spricht von drei Reitern „Bild, Video und Look". Es sind zwei; Look ist ein Chip im Reiter BILD.
After Effects ab 22, ein Python 3 auf dem System, den Installer von oben.
Aus dem aktuellen Comp-Frame einen Clip, importiert ins Projektfenster.
Zwei Dinge, die anders sind als in Resolve: der Preis steht
hier erst nach dem Lauf in der Zeile Kosten: …, nicht davor —
wer den Preis vorher wissen will, fragt ihn im Composer oder über einen
Agenten mit get_cost ab. Und After Effects friert während des
Laufs ein, bis zu zehn Minuten; ExtendScript kennt keine Nebenläufigkeit.
Nicht abschießen.
Den Drop aus dem Repository (er ist nicht im Installer), Python 3, zwei Ordner.
Aus jedem Frame im Eingang einen fertigen Clip im Ausgang — in Avid auf Wunsch automatisch in der Bin.
python3 integrations/fcp-avid/filmlab_drop.py.
Das Fenster ◉ FILMLAB DROP nennt die Ordner
Eingang (Frames aus dem NLE) = ~/FilmLab/Eingang
und Ausgang (fertige Clips) = ~/FilmLab/Ausgang.
Tool, Prompt, Dauer (s) setzen,
Watch starten.Eingang/verarbeitet,
gescheiterte nach Eingang/fehlgeschlagen. Akzeptiert: png, jpg,
tif.Jeder Frame im Eingang startet eine bezahlte Generierung — so steht es auch im Protokoll des Drops. Einen Preis zeigt der Drop nirgends; wer ihn wissen will, fragt vorher im Composer nach. Ein Panel in Final Cut oder Avid gibt es nicht.
Die Fälle, die am häufigsten vorkommen — und was dahintersteckt. Die meisten sind keine Fehler, sondern Grenzen, die die App benennt.
| Was du siehst | Ursache | Abhilfe |
|---|---|---|
| Der Knopf ist aus, darunter Kostet N — nur noch M übrig. | Guthaben reicht nicht. | Tarif-Fenster (Klick aufs Guthaben) → Paket nachkaufen oder Tarif wechseln. |
| Tier upgraden → am Videomodell | Das Modell gehört zur Vollstufe (Pro). | Anderes Modell wählen oder Tarif Pro. |
| Lauf abgebrochen, Credits zurück, Grund „Inhaltsfilter" / „likeness" | Der Anbieter hat das Bild abgelehnt — bei Seedance 2.5 jedes Gesicht, auch erfundene. | Für Figuren ein Modell wählen, das Gesichter annimmt (Seedance 2.0, FLUX 3 Video, Kling). Beschreibung nicht umschreiben, um den Filter zu überlisten. |
| Sheet hat weniger Ansichten als bestellt | Einzelne Ansichten wurden gefiltert; die Antwort nennt, welche. | Die genannte Ansicht mit anderer Formulierung erneut — Geometrie statt Etikett („Gewicht auf dem linken Bein" statt „dynamische Pose"). |
| Dieselbe Figur sieht im zweiten Bild anders aus | Kein Referenzbild mitgegeben, oder das Merkmal steht nicht in der Beschreibung. | Cast in Schritt 5 wählen (Referenz geht mit); jedes Merkmal, das tragen soll, einzeln in die Beschreibung. |
| Zehn Sekunden bestellt, acht geliefert | Veo 3.1 fast kürzt, abgerechnet wird die volle Länge — gemessen. | Anderes Modell; im Zweifel Seedance 2.0 oder Gemini Omni Flash. |
| Die Kamera wandert, obwohl „steht still" im Prompt | Modellsache, nicht Prompt-Sache. | Modell wechseln — die Kaderruhe je Modell steht in den Befunden. |
| Die Sprecherstimme im Clip klingt fremd | Das Videomodell hat den Ton neu erzeugt und die Stimme ersetzt. | Referenz-Bewegung ohne „Ton erzeugen" (dann liegt der Quellton zurück) — oder den Originalton im Schnitt darunterlegen. |
| Tempo messen / Auf den Beat rasten sind aus | Die Musikspur trägt keine Tondatei. | Init Mix, dann Tonspuren verbinden; der Grund steht unter den Knöpfen. |
| Rasten meldet rhythmus_ohne_raster | Das Preset trägt frei oder atmend. | Ist so gewollt; Preset mit rastendem Rhythmus wählen (z. B. mehrbild, kontrolliertes-chaos). |
| Komparsen: nicht trackbar | Die Plate lässt sich nicht verlässlich verfolgen — KI-Plates sind dafür schwerer als echtes Material. | Standbild als Plate, oder eine ruhigere Fahrt generieren. |
| Komparsen zu klein / schweben | Kein Maßstab gesetzt; Rechnung nimmt Augenhöhe an. | Hauptfigur markieren, Größe eingeben. |
| Murnau: Schnitt NICHT übernommen: welche Sequenz? ▸ | Mehrere Sequenzen im Projekt, Ziel unklar. | Auf ▸ klicken und die Sequenz wählen — Murnau rät nicht mehr. |
| Murnau: Export blockiert — EU AI Act Art. 50 | Eine Einwilligung fehlt. | 🛡 Consent verwalten. |
| Murnau: die Prüfseite erscheint nicht sofort | Der Nachweis wird nach dem Render erzeugt. | Bis zu eine Minute warten; der Knopf ✓ Prüfseite kommt von selbst. |
| Murnau öffnet ein Composer-Projekt nicht | Du bist weder Eigentümer noch Studio-Mitglied. | Vom Eigentümer einladen lassen (Team-Sitze). |
| Agent: Erst ohne freigabe aufrufen | Bezahlter Aufruf ohne Preisabfrage. | So ist es gedacht: erst den Preis, dann mit freigabe. |
| Agent: FilmLab-Zeitlimit erreicht; läuft evtl. weiter | Der Lauf dauert länger als der Client wartet. | lab_job_status / lab_get_job — der Auftrag läuft weiter, nicht neu starten. |
| Brücke: Keine laufende FilmLab-Brücke gefunden | Panel nie geöffnet. | Resolve: Workspace → Scripts → Utility → FilmLab; Blender: Reiter FilmLab, Leiste. |
| Brücke: Werkzeugliste ist leer | Die Brücke hängt in Blender, nicht in Resolve. | Resolve-Panel öffnen oder FILMLAB_BRUECKE_PORT setzen. |
| Brücke: ein Werkzeug fehlt, obwohl es neu ist | Resolve läuft mit altem Brückencode. | Resolve neu starten — ein zweiter Klick auf den Menüeintrag lädt keinen neuen Code. |
| Brücke: DaVinci Resolve Free legt die Scripting-API nicht offen | Resolve ohne Studio. | Studio ist Voraussetzung. |
| Magic Mask trackt 0 Bilder | Fusion-Seite nicht offen oder Werkzeug nicht im Viewer; oder ein veralteter Punkt nach „Clear Strokes". | Fusion-Seite öffnen, Werkzeug in den Viewer, Figur neu anklicken. |
| Blender: kein Reiter FilmLab | Add-on nicht eingeschaltet, oder kein Blender ab 4.2 gefunden (die Meldung war überdeckt). | Edit → Preferences → Add-ons → „FilmLab" → Haken; sonst Blender aktualisieren und Installer erneut. |
| Installer: Zu viele aktive Bridge-Keys auf dem Konto | Höchstzahl erreicht. | Im Konto einen alten Key widerrufen. |
| After Effects reagiert minutenlang nicht | Der Lauf blockiert AE — bis zu zehn Minuten. | Warten. Nicht beenden. |
| Eigener Schlüssel: Fehler statt Lauf | Schlüssel ungültig, Konto leer oder gedrosselt — es gibt keinen stillen Rückfall auf Credits. | Beim Anbieter prüfen; oder den Lauf bewusst über Credits fahren. |
Hilft das nicht: [email protected]
— mit Projekt-ID (steht im Dialog Projekte) und, wenn es um einen
Lauf geht, der Job-Nummer aus der Kostenzeile oder aus lab_get_job.
Preise in Euro, inklusive Steuer, am 2026-09-28 aus dem laufenden System abgefragt. Generierung wird über Credits abgerechnet — oder über deinen eigenen Schlüssel beim Anbieter.
| Tarif | Preis / Monat | Credits | Enthält |
|---|---|---|---|
| Free | 0 € | 50 / Monat | Zum Ausprobieren: volle Planung für ein Projekt — Idee, Drehbuch, Analyse, Storyboard, Shotlist — und 50 Credits im Monat, die nicht aufsummieren. |
| Creator | 19,99 € | 500 | Unbegrenzte Projekte, Export ohne Wasserzeichen, Förder-Exportprofile. |
| Pro BYOK | 29,00 € | 0 | Die Plattform; erzeugt wird über deine eigenen Schlüssel (Kapitel 1). Modelle ohne eigenen Schlüssel über Credit-Pakete. |
| Pro | 49,00 € | 1500 | Dazu die Vollstufen der Videomodelle (Veo 3.1 Standard, Kling 3 Pro, Seedance 2.5, HappyHorse, Wan VACE), Pose Director und Coherence-Sync. |
| Studio | 149,00 € | 6000 | Alles aus Pro mit dem Vierfachen an Credits, eigene Schlüssel ohne zweites Abo, drei Sitze fürs Team (Kapitel 1). |
Tarif wechseln oder Pakete nachkaufen: Klick aufs Guthaben oben rechts → Wählen → am Tarif, Sub verwalten → für das laufende Abo. Das Guthaben gilt auch in Murnau: ein Abo, ein Konto.
| Lauf | Credits |
|---|---|
| Storyboard-Skizze | 1 |
| Ein Bild, je nach Modell | 3 – 21 |
| Komparsen-Karte · Komparsen-Clip (6 s) | 6 · 27 |
| Geräusch (3 s) · Sprache (1000 Zeichen) · Musik/Atmo (ein Lauf) | 1 · 2 · 28 |
| Videoclip | nach Länge, Modell, Auflösung — Obergrenze in der Kostenzeile |
| Seedance 2.5 Referenz-Weg, 480p · 720p | 30,6 · 65,6 je Sekunde |
| Grade, Schnitt, Render, Export, Tracking, Masken, Tiefenkarte | 0 |
Was ein Credit in Euro ist, hängt vom Kaufweg ab: zwischen 2,5 Cent (Studio) und 4,0 Cent (Creator oder das kleinste Nachkauf-Paket). Deshalb nennt jede Kostenzeile beides. Gekauftes Guthaben verfällt nicht, das aus dem Abo schon (AGB § 7: Credits gelten drei Monate).
Vorrang. Pro, Pro BYOK und Studio haben in unserer eigenen Warteschlange Vorrang — Render, Tracking, Masken, Tiefe, Animatic, Lipsync, Synchron. Beim Modellanbieter gibt es keinen Vorrang; Bild- und Videogenerierung wartet dort in dessen Reihenfolge.
Warum das Kostenmodell so aussieht — der Testtag für 45 $, wo 7,50 $ gereicht hätten, der Faktor sechs zwischen Modellen — steht in den Befunden.